Mein Adventskalender-Wahnsinn – und warum ich ihn trotzdem liebe

Ich liebe die Adventszeit. Diese gemütliche Mischung aus Plätzchenduft, Kerzenschein und Vorfreude – und natürlich das tägliche Türchenöffnen!

Ich gebe es zu: Ich bin ein echter Adventskalender-Fan. Jedes Jahr begleiten mich gefühlt tausend verschiedene Varianten durch den Dezember. Ich habe Drogerie-Adventskalender, Tee-Adventskalender, einen mit ostdeutschen Produkten (ein kleines Stück Heimat) – und ich genieße es, morgens überall mal reinzuschauen.

Aber eines hat mir immer gefehlt: ein Adventskalender für Postkarten und Briefpapier.

Wenn man nichts findet – macht man’s eben selbst

Ich habe jahrelang gesucht, aber nie etwas gefunden, das so richtig zu mir passte. Kein Kalender, der die Liebe zum Briefeschreiben, zu Papier und schönen Designs so feiert, wie ich es mir vorgestellt habe.

Also lautete irgendwann die Devise: selber machen! Im letzten Jahr habe ich deshalb gleich mehrere Varianten angeboten: einen reinen Postkartenkalender, einen reinen Briefpapierkalender und einen gemischten Kalender für alle, die sich nicht entscheiden konnten.

Die Planung war ein riesiger Spaß – Ideen sammeln, Designs kombinieren, tüfteln, welche Motive wohl am besten gefallen würden. Ich habe über jede einzelne Bestellung gejubelt und war unglaublich dankbar für all das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde.

Von der Freude zur Herausforderung

Doch so schön die Vorbereitung war – das Zusammenpacken hat mich ehrlich gesagt ziemlich ins Schleudern gebracht.

Ich wollte viel Persönliches hineinbringen, und das habe ich auch getan: Jeden Tag schickte ich eine Begleitmail an die Käufer – mit kleinen Hintergrundgeschichten zu den jeweiligen Designs. Aber: keine Sammelmail. Ich habe tatsächlich jede Nachricht einzeln geschrieben. Jeden. Einzelnen. Tag.

Rückblickend war das … sagen wir: ambitioniert.

Auch wenn die Mühe sich gelohnt hat – die Rückmeldungen waren überwältigend positiv und ich konnte eine Kundenzufriedenheit von 98 % verzeichnen –, wusste ich: So kann ich das nicht jedes Jahr wieder machen.

Dieses Jahr: weniger Varianten, mehr Fokus (und ein bisschen Hilfe)

Für dieses Jahr habe ich mir deshalb fest vorgenommen, den Kalender etwas schlanker zu gestalten – aber nicht weniger liebevoll. Es gibt nun zwei Varianten, die mit viel Herz geplant wurden.

Unterstützt hat mich dabei meine liebe Brieffreundin Sarah aus Hannover. Gemeinsam haben wir Ideen und Designs abgestimmt und Motive ausgewählt. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht – und ich bin so gespannt, wie die Kalender dieses Jahr bei euch ankommen werden.

Ein kleiner Vorteil: Ich war diesmal sogar früher fertig und konnte bereits im Oktober mit dem Versand beginnen. Jetzt bin ich voller Vorfreude und ein kleines bisschen aufgeregt, welches Feedback mich ab dem 1. Dezember erreichen wird.

Ein Adventskalender für jedes Alter

Eines ist mir besonders wichtig: Mein Adventskalender soll für jedes Alter sein.

Egal, ob man jung oder alt, Vielschreiberin oder Gelegenheitsbriefeschreiberin ist – der Kalender soll einfach Freude bereiten. Jeden Tag ein kleines Stück Papierglück, ein Moment zum Innehalten und Träumen.

Denn Adventskalender sind nicht nur etwas für Kinder. Sie sind kleine tägliche Erinnerungen daran, wie schön Vorfreude sein kann. Und manchmal, finde ich, brauchen gerade Erwachsene davon ein bisschen mehr.

Was bleibt

Wenn ich auf die letzten beiden Jahre zurückblicke, bin ich einfach dankbar. Dankbar für all die Menschen, die meine Kalender gekauft haben, die mir liebe Worte geschrieben und Fotos ihrer geöffneten Türchen geschickt haben.

Und auch wenn es jedes Jahr viel Arbeit ist – ich würde es nicht missen wollen. Denn zu sehen, dass meine kleinen Papierideen anderen Menschen Freude schenken, ist das schönste Geschenk überhaupt.

Ich bin schon gespannt, was die diesjährigen Kalender bereithalten – und was ihr dazu sagen werdet.

Die Adventskalender findet ihr aktuell im Shop – liebevoll verpackt, mit ganz viel Herz und Papiermagie.